Kompetenzen die eine Führungskraft braucht

Projekt Führung:

die wichtigsten Kompetenzen,

die eine Führungskraft braucht 

Eine Führungskraft hat es zweifelsohne nicht immer leicht, denn strenggenommen steht sie permanent zwischen den Fronten. Auf der einen Seite ist die Geschäftsleitung mit ihren Vorgaben und Zielen, die es umzusetzen und zu erreichen gilt.  

Auf der anderen Seite sind die Mitarbeiter, die motiviert, koordiniert, angeleitet und gerecht geführt werden wollen.

Geht es um das Projekt Führung, muss die Führungskraft somit einige Eigenschaften mitbringen, um den Anforderungen beider Seiten gerecht werden zu können.

Um welche Eigenschaften es sich dabei handelt, erklärt die folgende Übersicht mit den wichtigsten Kompetenzen, die eine Führungskraft braucht:

 

Fachwissen 

Um seine Aufgaben erledigen zu können, benötigt zunächst einmal jeder Mitarbeiter ein gewisses Maß an Fachwissen und Sachkenntnis. Von einer Führungskraft wird aber mehr erwartet, denn eine Führungskraft hat immer auch Vorbildfunktion.  

Voraussetzung hierfür ist aber wiederum, dass die Führungskraft überhaupt weiß, wovon sie spricht. Ohne Fachwissen wird es ihr kaum gelingen, sich Respekt zu verschaffen, zudem wird sie kaum in der Lage sein, Zeitpläne aufzustellen und die Beteiligten zu koordinieren.   

 

Führungsstärke und Teamgeist 

Die Bezeichnung Führungskraft beinhaltet bereits das Wort Führung. Das bedeutet, eine Führungskraft muss in der Lage sein, ein Team zu lenken und zu leiten, zu motivieren und zu koordinieren. Hierzu gehört auch, die Stärken der Teammitglieder zu erkennen und gezielt einzusetzen, unabhängig davon, ob das Team aus zwei oder aus 100 Mitarbeitern besteht. 

Idealerweise versteht sich eine Führungskraft dabei aber nicht nur als Kopf, sondern als ein Teil des Teams. Letztlich ist es nämlich die Führungskraft, die die Verantwortung für das gesamte Team trägt und nicht nur bei Erfolgen, sondern auch bei Fehlern für das Team einstehen muss.  

Hinzu kommt, dass eine Führungskraft nur dann glaubhaft von gemeinsamen Zielen sprechen kann, wenn sie bereit ist, die Ziele auch tatsächlich gemeinsam mit ihrem Team zu erreichen.  

 

Emotionale Intelligenz 

Die emotionale Intelligenz umfasst mehrere Kompetenzen. So benötigt eine Führungskraft beispielsweise Einfühlungsvermögen, das notwendig ist, um Situationen analysieren und Entscheidungen treffen zu können. Gleichzeitig ist Einfühlungsvermögen die Basis für eine intelligente und produktive Gesprächsführung, die auch die Fähigkeit zum Umgang mit konstruktiver Kritik in beide Richtungen beinhaltet.  

Letztlich bedeutet das nichts anderes, als dass die Führungskraft zwar Vorgesetzter ist, aber dennoch auch Mensch bleiben muss. Daneben gehört Zuverlässigkeit zu emotionaler Intelligenz. Möchte die Führungskraft respektiert und ernst genommen werden, muss sie sich sowohl an ihren Worten als auch an ihren Taten messen lassen.  

Auf Dauer wird die Führungskraft nicht ernst genommen werden, wenn sie immer nur verspricht, aber nichts einhält, und sich die Mitarbeiter nicht auf ihr Wort verlassen können. Ein weiterer Aspekt von emotionaler Intelligenz ist die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Ein gute Führungskraft zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur auf bestimmte Situationen richtig und angemessen reagiert, sondern schon im Vorfeld zielorientiert und effektiv agiert.  

 

Belastbarkeit 

Wie eingangs erwähnt sitzt eine Führungskraft strenggenommen ständig zwischen den Stühlen. Im Alltagsgeschäft kostet dies Kraft und Nerven und setzt insofern ein hohes Maß an Belastbarkeit und Stressresistenz voraus. 

Macht die Geschäftsleitung zunehmend Druck und erhöht die Zielvorgaben, sollte dies nichts an einem klaren und vor allem gerechten Führungsstil ändern. Andersherum darf sich die Führungskraft aber auch nicht mit ihren Teammitgliedern verbünden und gegen die Geschäftsleitung arbeiten. Beide Varianten enden nämlich letztlich in einer Sackgasse. 

Zur Belastbarkeit gehört daneben auch eine gute Portion Selbstbewusststein. Die Führungskraft muss einerseits in der Lage sein, sich durchzusetzen und klare Ansagen zu machen, denn anders kann sie ihr Team weder lenken noch leiten. Andererseits muss die Führungskraft der Geschäftsleitung die Leistungen ihres Teams selbstbewusst und positiv präsentieren können.  

 

Rhetorisches Geschick 

Eine Führungskraft muss immer auch überzeugen können. Geht es beispielsweise um ein neues Projekt, müssen sowohl den Teammitgliedern als auch der Geschäftsleitung die Vorgaben und Pläne verkauft werden.  

Unabdingbar hierfür ist eine überzeugende, flüssige und verständliche Ausdrucksweise. Nur wer den Umgang mit der Sprache sicher beherrscht, kann verhandeln, Argumente schlüssig darlegen und letztlich überzeugen.  

 

Organisationstalent 

Das umfangreichste Fachwissen, das größte Engagement und die überzeugendste Argumentation bringen letztlich nicht viel, wenn die Führungskraft den Überblick verliert. Neben den normalen Abläufen, die an sich mitunter schon komplex genug sind, aber dennoch sichergestellt sein müssen, kommen immer wieder ungeplante Zwischenfälle hinzu.  

Eine Führungskraft muss in der Lage sein, flexibel zu reagieren, Prioritäten zu setzen, Aufgaben zu delegieren, klare Strukturen zu schaffen und die Abläufe zielorientiert zu organisieren. 

Weiterführende Ratgeber und Tipps
zu Projektarbeiten und Projektmanagement:

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die eine Führungskraft braucht

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