Projekt zufriedene Mitarbeiter

Projekt zufriedene Mitarbeiter:

die wichtigsten Tipps

und Formeln dazu  

Es ist nicht immer leicht, die Rolle des Vorgesetzten zu übernehmen und dabei auch noch ein guter Chef zu sein. Vor allem in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten häufen sich die Klagen über rückläufige Umsätze, leere Auftragsbücher oder unmotivierte Mitarbeiter, während der Druck gleichzeitig steigt. 

Um ein Unternehmen erfolgreich leiten und Projekte wie geplant durchführen und mit einem positiven Abschluss beenden zu können, sind motivierte Mitarbeiter ein sehr wichtiger Faktor. Insofern liegt es nahe, das Projekt zufriedene Mitarbeiter zur Chefsache zu erklären.  

 

Dabei ist es mit den richtigen Tipps und einigen wenigen Formeln gar nicht so schwer, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen:

 

Den Mitarbeitern

einfach mal zuhören. 

Es gibt wohl kaum ein Unternehmen, in dem kein Zeitdruck herrscht, in dem nicht Termine den Arbeitsalltag bestimmen und in dem Sonderaufgaben und unvorhergesehene Zwischenfälle die Planung nicht gehörig durcheinander bringen können.  

Nicht nur, dass immer mehr Aufgaben in möglichst kurzer Zeit erledigt werden sollen, in vielen Fällen kommt dann auch noch ein gewisser Kostendruck hinzu. Oft bleibt dann keine Zeit mehr für Gespräche und schon gar nicht für persönliche Worte. Aber genau diese sind ein Schlüssel zum Erfolg, und zwar für beide Seiten. 

Als Chef oder Projektleiter ist es wichtig, sich immer mal wieder die Zeit zu nehmen, seinen Mitarbeitern zuzuhören, sich ihre Sorgen und Nöte anzuhören, ihre Interessen abzufragen, ihren Vorschlägen Beachtung zu schenken und in Erfahrung zu bringen, welche Aufgaben ihnen besonders liegen.  

Auf diese Weise erfährt der Vorgesetzte nämlich die Stärken und Interessen, aber auch die Schwächen seiner Mitarbeiter und kann sie entsprechend effektiv einsetzen. Die Mitarbeiter hingegen fühlen sich ernst genommen und eben nicht nur wie Mitarbeiter, die beliebig ausgetauscht werden können. 

 

Nicht nur kritisieren,

sondern auch loben. 

Läuft es nicht rund oder macht ein Mitarbeiter einen Fehler, lassen Tadel und Kritik in aller Regel nicht lange auf sich warten.  

Die Folge davon ist, dass der Mitarbeiter viel Zeit dafür verwendet, sich für seine Leistungen zu rechtfertigen, teilweise stellt sich dann außerdem neben Frust auch schnell eine gewisse Unsicherheit ein. Gelobt wird im stressigen und hektischen Arbeitsalltag hingegen sehr selten.  

Gerade Lob und aufrichtige Anerkennung sind jedoch sehr wichtig und ein äußerst hilfreiches Mittel im Hinblick auf die Motivation. Zudem kann ein Mitarbeiter sehr viel besser mit konstruktiver Kritik umgehen, wenn er weiß, dass er für gute Leistungen im Gegenzug eine entsprechend positives Feedback erhält.    

 

Die Arbeitszeiten anpassen. 

Vor allem in der Urlaubszeit, in Zeiten mit vielen Krankmeldungen oder wenn es darum geht, ein wichtiges Projekt oder einen großen Auftrag zu realisieren, steigen in aller Regel auch die Überstundenzahlen bei den anwesenden Mitarbeitern. 

Sicherlich sind für die meisten Mitarbeiter ein paar Überstunden völlig in Ordnung. Wenn Arbeitszeiten und Freizeit aber zu sehr aus dem Gleichgewicht geraten und die verlängerten Arbeitszeiten zum Dauerzustand werden, macht sich recht schnell Unmut breit.  

Hier kann der Vorgesetzte effektiv gegensteuern, indem er die individuellen Vorlieben und Bedürfnisse seiner Mitarbeiter bei der Arbeitszeitplanung berücksichtigt. So gibt es sicherlich Mitarbeiter, die bevorzugt die Frühschicht übernehmen, während andere Mitarbeiter lieber in der Spätschicht arbeiten, weil sie so ihre Kinder in die Schule bringen und abholen können. Wieder andere Mitarbeiter favorisieren die Nacht- und die Wochenendschichten, weil sie sich Zuschläge sichern möchten.  

Ist es ohne Betriebsstörungen möglich, die Wünsche und Anliegen der Mitarbeiter bei der Einsatzplanung zu berücksichtigen, verlieren auch Überstunden oft ihren Schrecken.  

 

Klare und verbindliche

Ansagen machen. 

Natürlich kann es jederzeit notwendig werden, Anweisungen zu widerrufen und Änderungen vorzunehmen. Insgesamt ist eine klare Linie jedoch wichtig, denn ansonsten konzentrieren sich die Mitarbeiter weniger auf ihre eigentliche Arbeit, sondern sind vielmehr damit beschäftigt, ihre bisherige Arbeit zu korrigieren und die Abläufe an die neuen Anweisungen anzupassen.  

Zu einer klaren Linie gehört außerdem, dass alle an einem Strang ziehen und nicht jeder Vorgesetzte eine andere Richtung vorgibt. Wichtig ist daneben, dass die Anweisungen klar und verständlich sind und nicht viel Spielraum für eigene Interpretationen lassen.  

Sofern Kursänderungen notwendig sind, sollten die Mitarbeiter frühzeitig darüber informiert werden, wobei wichtig ist, dass die Mitarbeiter den Sinn der Änderungen verstehen.

Werden gemeinsame Ziele geschaffen und können sich die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit identifizieren, wächst auch die Zufriedenheit. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ein offener Chef, der seine Mitarbeiter an den Unternehmensabläufen teilhaben lässt, nicht als böser Gegner, sondern als Partner eingestuft wird.  

Dies wiederum schafft die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.  

 

Das richtige Team

zusammenstellen. 

Wenn es darum geht, Mitarbeiter einzustellen und ein Team zusammenzustellen, achten viele Unternehmen in erster Linie auf die fachlichen Kompetenzen und Qualifikationen. Diese sind zweifelsohne auch sehr wichtig, allerdings sollte auch die persönliche Komponente nicht vergessen werden.  

Letztlich kann ein Team nur dann funktionieren, wenn die Mitarbeiter miteinander arbeiten können. Zu den Aufgaben des Chefs oder des Projektleiters gehört es daher, das Team so zusammenzustellen, dass die für das Projekt benötigten harten und weichen Faktoren vorhanden sind.  

Außerdem sollte er schon im Vorfeld darauf achten, dass es in seinem Team nicht zu unüberwindbaren Meinungsverschiedenheiten und Disharmonien kommt. 

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