Bemerkungen zum Projekt

Tipps,

um unsachliche oder kritische

Bemerkungen zum Projekt abzuwehren 

Grundsätzlich gilt für jede Besprechung oder Präsentation, dass der Vortragende sein Konzept und seine Vorschläge, Argumente und Ideen klar und deutlich vermitteln sollte, um die Zuhörer letztlich davon überzeugen zu können.  

Kritische Stimmen müssen dabei nicht zwangsläufig immer kontraproduktiv sein, denn es kann durchaus passieren, dass bestimmte Aspekte unvollständig durchdacht wurden oder schlichtweg falsch eingeschätzt werden.

Allerdings kommt es auch immer wieder vor, dass sich Zuhörer grundsätzlich gegen alle Ideen und Ansätze sperren, die nicht von Ihnen selbst ausgearbeitet wurden und sich in der Folge nicht nur kritisch äußern, sondern das Konzept, den Standpunkt oder gar die Person des Vortragenden selbst regelrecht angreifen. Wichtig in einer solchen Situation ist, ruhig und sachlich zu bleiben und sich von seinem eigenen Konzept nicht abbringen zu lassen.  

 

Hier einige Tipps, um unsachliche und allzu
kritische Bemerkungen zum Projekt abzuwehren:
 

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Ein typisches Szenario ist, dass der kritische Zuhörer zu Verallgemeinerungen neigt. Das bedeutet, er benennt ein Beispiel und nutzt dieses als Gegenthese, die das gesamte Projekt in Frage stellt. 

In diesem Fall sollte der Vortragende die Argumentation konkretisieren lassen, indem er seinen Gesprächspartner dazu auffordert, beispielsweise Begriffe näher zu definieren, sich konkret zu einzelnen Punkten zu äußern oder die Inhalte detailliert zu erläutern.  

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Wehrt der Zuhörer grundsätzlich alle Argumente ab, zeigt sich wenig interessiert an der Argumentation und beharrt stur auf seiner Meinung, kann es sinnvoll sein, ihn direkt anzusprechen und mit einzubeziehen. Seine Antihaltung kann allein schon dadurch entkräftet werden, indem er gezielt nach dem Warum gefragt wird, denn meist hat er hierauf keine schlüssige Antwort.  

Um den eigenen Standpunkt zu stärken, ist es ratsam, die wichtigsten Argumente, idealerweise belegt mit Beispielen, zu wiederholen. 

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Wird die eigene Kompetenz in Frage gestellt, sollte der Fokus gezielt auf das Projekt gelenkt werden. Es reicht in aller Regel aus, darauf hinzuweisen, dass es bei der Besprechung nicht um den eigenen Lebenslauf oder Werdegang, sondern um das Projekt und dessen Inhalte geht.  

Auf persönliche Angriffe oder Beleidigungen sollte der Vortragende überhaupt nicht eingehen, denn dies verleiht ihnen nur unnötig Gewicht. 

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Sinnvoll ist, schon vor der Besprechung zu überlegen, an welchen Punkten es zu kritischen Einwänden kommen könnte und hierfür einige entkräftende Argumente bereitzulegen. Kommt es dann tatsächlich zu kritischen Bemerkungen, kann der Vortragende ruhig und souverän darauf reagieren. 

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Während der Vortrags ist es durchaus zulässig, darauf hinzuweisen, dass das Projekt in einem sachlichen und fairen Gesprächsklima besprochen werden sollte. Um das Gespräch wieder auf eine produktive Ebene zu bringen, kann der Vortragende bitten, sich wieder dem eigentlichen Thema zu widmen und fordern, dass derjenige, der gerade spricht, auch die Möglichkeit erhält, ohne Zwischenrufe auszusprechen. 

Ebenso wie die eigene Argumentation auf Beispiele gestützt sein sollte, sollten auch die Gesprächspartner gebeten werden, Beispiele zu benennen, um unklare oder ausweichende Aussagen zu untermauern. Zudem ist es ein effektives Gegenmittel, den Gesprächspartner darauf aufmerksam zu machen, wenn er sich selbst widerspricht.

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