Projekt Konversation – Fehler beim Smalltalk

Projekt belanglose Konversation:

die größten Fehler beim Smalltalk

in der Übersicht  

Smalltalk begegnet einem in den unterschiedlichsten Situationen, sowohl im beruflichen wie auch im privaten Bereich. Eine typische Situation ist beispielsweise die morgendliche Fahrt ins Büro mit dem Aufzug, in dem sich auch der Vorgesetzte befindet.  

Oder auch die Wartezeit im Konferenzzimmer mit den neuen Geschäftspartnern, die überbrückt werden möchte, bis alle anwesend sind und das Meeting beginnen kann. Im privaten Bereich kann es eine Party sein, bei der es darum geht, mit den anderen anwesenden Gästen irgendwie ins Gespräch zu kommen.

Die Kunst beim Smalltalk liegt darin, über belanglose Themen zu sprechen, aber dabei dennoch ein Gespräch zu führen, das die Gegenseite nicht langweilt. Insofern wird es immer schwieriger, einen unkomplizierten Gesprächseinstieg zu finden, je länger darüber nachgedacht wird.

Dennoch kann sich die Kunst des Smalltalks zu einem regelrechten Projekt entwickeln, das geübt werden möchte.  

Der wichtigste Tipp für Smalltalk lautet, einfach spontan zu sein und sich das Gespräch entwickeln zu lassen. Allerdings sollte bekannt sein, worin die größten Fehler beim Smalltalk liegen und welche Themen nicht angesprochen werden sollten. 

Hier dazu eine Übersicht: 

 

·         Ein großer Fehler liegt darin,

tiefschürfende Inhalte anzusprechen.  

Sicher mag es interessant sein, sich über wichtige Forschungsergebnisse, revolutionäre Erkenntnisse oder mittels Fachsimpeleien auszutauschen. Dies gilt aber nur dann, wenn der Gesprächspartner weiß, worüber überhaupt gesprochen wird und Interesse daran hat, sich mit einem solchen Thema auseinanderzusetzen.

Ansonsten bestehen zwei Gefahren. 

Zum einen wird der Gesprächspartner das Gespräch recht schnell beenden wollen. Zum anderen wird er sein Gegenüber für einen Wichtigtuer halten, der sich profilieren möchte. Für den Smalltalk gilt daher, dass grundsätzlich mit banalen Themen begonnen werden sollte.  

Vor allem so banale Einstiege wie das Gespräch über das Wetter sind ideal, denn jeder ist dem gleichen Wetter ausgesetzt und hat etwas dazu zu sagen.  

 

·         Auch wenn Smalltalk

belanglose Konversation ist,

handelt es sich um ein Gespräch.  

Das bedeutet, geschlossene Fragen sollten möglichst vermieden werden, denn wenn der Gesprächspartner immer nur mit Ja oder Nein antwortet, wird sich kein Gespräch entwickeln können. Außerdem gilt es, die richtige Balance zu finden. Das bedeutet, beide Gesprächspartner sollten etwa die gleichen Rede- und Zuhöranteile haben. 

 

·         Beim Smalltalk gibt

es einige Tabuthemen.   

Hierzu gehören insbesondere die folgenden: 

 

·         Lästereien.  

Natürlich macht es Spaß, sich über andere zu amüsieren. Beim Smalltalk kann sich dies aber als sehr gefährlich erweisen.  

Stellt jemand beispielsweise beim Blick aus dem Fenster fest, dass die Frau, die gerade versucht in die Parklücke zu kommen, bei ihren Einparkkünsten doch besser Fahrrad fahren sollte, kann es sehr unangenehm werden, wenn sich herausstellt, dass dies die Frau des Geschäftsführers war.  

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Hinzu kommt, dass es einen schlechten Eindruck macht, wenn jemand über andere herziehen muss, um ein Gespräch zu beginnen. 

 

·         Politik.  

Die Politik bietet grundsätzlich viel Redestoff. Allerdings können politische Meinungen sehr unterschiedlich ausfallen.  

Insofern kann die Politik zu einem gefährlichen Parkett werden, das besser gemieden werden sollte, wenn die Haltung des Gesprächspartners nur schwer kalkulierbar ist. 

 

·         Religion.  

Religion ist ein Thema, das nicht zum Smalltalk passt. Religiöse Menschen reagieren sehr empfindlich bei diesem Thema und mögen es in aller Regel nicht, wenn ihnen widersprochen wird.

Unreligiöse Menschen interessieren sich nicht für religiöse Themen, so dass das Gespräch innerhalb kürzester Zeit beendet sein wird. 

 

·         Geld.  

Entweder jemand hat Geld oder er hat keines, aber darüber sprechen möchten nur die wenigsten. Zudem geht es bestenfalls die engsten Freunde etwas an, wie viel der Designeranzug gekostet hat oder ob das chice Auto in Wirklichkeit nur geleast ist.  

Die Vermögensverhältnisse sind daher ein denkbar ungeeignetes Thema für eine belanglose Konversation.

 

·         Beziehungen.  

Sich nach der Gattin oder den Kindern zu erkundigen, scheint auf den ersten Blick ein unverfänglicher Einstieg.  

Allerdings kann sich dies recht schnell ändern, wenn der Gesprächspartner gerade das Scheidungsverfahren eingeleitet hat, es aktuell ein größeres Problem mit einem der Kinder gibt oder er sich in seiner Intimsphäre verletzt sieht.  

Insofern bieten sich Beziehungsgespräche nur dann an, wenn die familiäre Situation bekannt und das Thema beim Gesprächspartner positiv besetzt ist. 

 

·Interna.  

Loyalität und Diskretion sind zwei sehr wichtige Faktoren im beruflichen und auch im privaten Bereich. Geheimnisse auszuplaudern, wird zwar zweifelsohne auf interessierte Ohren stoßen und zu einem längeren Gespräch führen.  

Allerdings wird der Ruf als Tratschtante oder Plaudertasche später nur schwer wieder zu korrigieren sein. Beruft sich der Gesprächspartner zudem später auf sein Gegenüber als Informationsquelle, wird dieser künftig vermutlich nur noch sehr wenige Informationen erhalten. 

Weiterführende Projekthilfen, Vorlagen und Anleitungen: 

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die größten Fehler beim Smalltalk in der Übersicht 

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Karsten Peters, 49 Jahre, Inhaber einer Medienagentur, Andrea Kumpak, 36 Jahre Projektmanagerin, David Tarmstedt, 42 Jahre Projektleiter und Tarek Mokcic, 38 Jahre, Consultant Projektmanagement, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Projektarbeiten, Berufen, Planungen, Weiterbildung und Entwicklung.

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