Projektplanung in der Agrarwirtschaft

Projektplanung

in der Agrarwirtschaft 

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Agrarwirtschaft die Bewirtschaftung einer Fläche mit der Absicht, pflanzliche oder tierische Erzeugnisse zu produzieren, wobei grundsätzlich zwischen Tierhaltung und Pflanzenproduktion unterschieden wird.  

Wie bei der Projektplanung in jeder anderen Wirtschafts- und Industriebranche gilt auch für die Agrarwirtschaft, dass die Projektplanung das Ziel verfolgt, die Herstellung und den Vertrieb der eigenen Erzeugnisse zu optimieren und dadurch die Marktposition zu erhalten und zu festigen.

Kernpunkte der Projektplanung sind dabei die Formulierung der Projektziele, die Auflistung der notwendigen Aufgaben und Arbeitsschritte sowie die Koordinierung der Durchführung der Aufgaben nach Zeitplan, Verantwortungsbereich und verfügbaren Ressourcen. 

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Der erste Schritt im Rahmen der Projektplanung ist das Festlegen der Projektziele. Hat der Agrarbetrieb beispielsweise ein neues Saat-, Futter- oder Düngemittel oder eine landwirtschaftliche Maschine oder Anlage entwickelt, wäre das Ziel der Projektplanung, das Produkt soweit zu begleiten, bis es erfolgreich am Markt eingeführt ist. 

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Der zweite Schritt der Projektplanung benennt die notwendigen Schritte, die erforderlich sind, bis die Produktidee oder das fertige Produkt Marktreife erlangt. Im oberen Beispiel würden also die Aufgaben benannt werden, die in den Bereichen Marketing, Logistik und Produktion erforderlich sind, um das Produkt auf dem Markt platzieren können.  

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Neben der Auflistung und der Verteilung der notwendigen Aufgaben nach Zuständigkeitsbereich wird im Projektplan definiert, in welcher Form die Aufgaben durchzuführen sind und welcher zeitliche Rahmen hierfür zur Verfügung steht.  

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Insbesondere die Terminplanung ist insofern von großer Bedeutung, als dass es beispielsweise wenig Sinn macht, ein Produkt zu bewerben, dessen Produktionsverfahren noch nicht so weit ausgereift ist, dass es möglich ist, größere Marktanfragen zu bedienen.

 

Dokumentation der Entwicklung 

Umgekehrt ist es jedoch auch nicht sinnvoll, große Mengen zu produzieren, die nicht unmittelbar vertrieben werden können und somit zu Lagerkosten führen. Ein weiterer wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang, eben der Planung der Kosten, ist der effiziente Einsatz der verfügbaren Ressourcen. 

Den Abschluss der Projektplanung bilden im Regelfall die Einschätzung des erwarteten Projekterfolges und die Bewertung des Risikos, wobei die Projektplanung immer auch die Dokumentation der Entwicklung und den Fortschritt des Projektes vorsieht.

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Karsten Peters, 49 Jahre, Inhaber einer Medienagentur, Andrea Kumpak, 36 Jahre Projektmanagerin, David Tarmstedt, 42 Jahre Projektleiter und Tarek Mokcic, 38 Jahre, Consultant Projektmanagement, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Webseite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Ratgeber zu Projektarbeiten, Berufen, Planungen, Weiterbildung und Entwicklung.

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