Tipps zum Einhalten von guten Vorsätzen

Projekt Wohlfühlen –

Tipps zum Einhalten

von guten Vorsätzen  

Vor allem zu Beginn eines neuen Jahres initiieren viele das Projekt Wohlfühlen und entwickeln eine Reihe guter Vorsätze. So nehmen sie sich beispielsweise vor, mit dem Rauchen aufzuhören, mehr Sport zu treiben, auf eine gesündere Ernährung zu achten, beruflich etwas kürzer zu treten oder sich weniger Stress auszusetzen.  

Oft stellt sich dann aber schon nach recht kurzer Zeit heraus, dass die guten Vorsätze doch wohl nur gute Vorsätze bleiben werden.  

Das Projekt Wohlfühlen scheitert dann letztlich an dem zusätzlichen Druck und Stress durch die selbst auferlegten Regeln und die frustrierende Erkenntnis, die fest vorgenommenen Ziele wieder nicht erreicht zu haben. 

Noch ist das Jahr recht jung und selbst wenn die erste Zwischenbilanz zeigt, dass die guten Vorsätze bislang eher ein Schattendasein fristen, ist das Projekt Wohlfühlen noch nicht zum Scheitern verurteilt.  

Hier die besten Tipps zum Einhalten von guten Vorsätzen, die natürlich unabhängig davon gelten, wann das Wohlfühlprojekt gestartet werden soll: 

 

•        Der wichtigste Faktor für ein erfolgreiches Gelingen ist Motivation.  

Es sollte also im Vorfeld klar sein, weshalb welche Ziele erreicht werden sollen. Es dürfte schwer sein, mit dem Rauchen aufzuhören, täglich Sport zu treiben oder viele Kilos abzunehmen, bloß weil es die Mitmenschen gerne sehen würden. 

 

•        Ein erfolgreiches Projekt bedarf realistischer Ziele und Geduld.  

Je größer der Erwartungs- und Zeitdruck ist, desto größer ist der Stressfaktor und desto geringer sind die Chancen, tatsächlich durchzuhalten. Statt alle Vorsätze auf einmal anzugehen, ist es also besser, mit einer Art Fahrplan zu arbeiten und die einzelnen Schritte nach und nach ins Auge zu fassen.  

Zudem ist es sinnvoller, das Programm allmählich zu steigern. War jemand beispielsweise bislang sportlich nicht aktiv, ist es eher ungeschickt, sich täglich drei Stunden Fitness- und Ausdauertraining im Sportstudio zu verordnen.  

Für den Anfang reicht es beispielsweise schon aus, eine Haltestation früher aus Bus oder Bahn auszusteigen und den Rest nach Hause zu laufen oder anstelle des Aufzugs die Treppen zu benutzen.

 

•        Gute Vorsätze sind individuell und das
sollte auch für die Umsetzung gelten. 
 

Nur weil andere dank bestimmter Ernährungsumstellungen schnell abgenommen haben oder mithilfe bestimmter Methoden erfolgreich zu Nichtrauchern geworden sind, handelt es sich dabei nicht um allgemeingültige Rezepte, die bei jedem wirken.  

Wer also beispielsweise nicht gerne alleine Sport treibt, muss nicht unbedingt joggen oder schwimmen gehen, sondern kann sich genauso gut auch für Aerobickurs in der Gruppe anmelden.

 

•        Unter Umständen peinlich, aber durchaus hilfreich ist es,
möglichst vielen von den eigenen Zielen zu erzählen. 
 

Je mehr Leute von den Absichten wissen, desto geringer ist die Chance, dem inneren Schweinehund nachzugeben.  

Denn auf Dauer ist es doch recht unangenehm, ständig gefragt zu werden, wieso sich denn noch immer Zigarettenkippen im Aschenbecher befinden.  

Hinzu kommt, dass die anderen etwas Rücksicht nehmen und damit Schützenhilfe leisten können. So kann ein Abendessen mit Freuden bei einem schönen Salatteller genauso gemütlich und gesellig sein wie bei Pizza und Schweinshaxe.

 

•        Das persönliche Wohlfühlen muss immer im Vordergrund stehen.  

Allerdings dürfte es schwer sein, neue Wege einzuschlagen und gleichzeitig alle alten Muster und Verhaltensweisen beizubehalten.  

Ein bewährtes Mittel in diesem Zusammenhang ist eine Entrümplungsaktion. Wenn alles entsorgt wird, was nicht mehr benötigt wird, können sich auch im Kopf Blockaden lösen und es entsteht Platz für Neues. 

Weiterführende Anleitungen und Tipps für Projekte:

Thema: Projekt Wohlfühlen –
Tipps zum Einhalten von guten Vorsätzen 

Teilen:

Kommentar verfassen