Gründung Unternehmen aus der Arbeitslosigkeit heraus

Die wichtigsten Punkte

bei der Gründung eines Unternehmens

aus der Arbeitslosigkeit heraus  

Bleibt die Suche nach einem Arbeitsplatz erfolglos und sehen die Erfolgsaussichten auf dem Arbeitsmarkt insgesamt wenig rosig aus, ziehen viele in Erwägung, sich selbstständig zu machen.  

Im Grunde genommen spricht auch nichts dagegen, seine Arbeitslosigkeit durch die Gründung eines eigenen Unternehmens zu beenden und auch ein unerfahrener Unternehmer kann langfristig durchaus erfolgreich sein. 

Allerdings gibt es einiges, was bei der Gründung eines Unternehmens aus der Arbeitslosigkeit heraus bedacht und beachtet werden muss.

Hier die wichtigsten Punkte in der Übersicht: 

 

1.       Motivation,

Können und Einsatzbereitschaft.  

Um dauerhaft erfolgreich zu sein, ist die richtige Einstellung entscheidend. So sollte die Motivation für die Unternehmensgründung nicht in Enttäuschung oder Frust darüber liegen, keinen Arbeitsplatz zu finden, und auch eine Einstellung nach dem Motto, wenn mich keiner will, mache ich eben mein eigenes Ding, wird langfristig schwierig werden.  

In anderen Worten heißt das, dass eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit auf einer Geschäftsidee und einem Konzept beruhen muss, von dem der Unternehmensgründer tatsächlich überzeugt ist. Ebenso wichtig ist, dass er über ausreichend Können und Wissen verfügt.  

Insbesondere Arbeitslose gründen häufig Unternehmen, die außerhalb ihres erlernten Berufes liegen. In diesem Fall kann es aber schwierig werden, die Arbeitsagentur, Kreditgeber und letztlich auch die Kunden von seiner Sachkenntnis zu überzeugen.  

Hinzu kommt, dass es zwar verlockend klingt, sein eigener Chef zu sein, genau dies jedoch auch ein hohes Maß an Disziplin erfordert. So sind Arbeitszeiten von 60 Stunden pro Woche vor allem in den ersten Jahren keine Seltenheit, Urlaube meist nicht möglich und auch im Fall von Krankheit muss das Geschäft weitergehen. 

 

2.       Geschäftsidee.  

Zunächst muss natürlich eine überzeugende Geschäftsidee vorhanden sein, die in sich stimmig ist und allgemein die Aussicht auf Erfolg mit sich bringt.  

So wird es beispielsweise wenig Sinn haben, einen Frühstücksservice für Schulen und Unternehmen zu gründen, wenn es etwas derartiges bereits mehrfach in der näheren Umgebung gibt. Zudem sollte der Unternehmensgründer aber auch nach einer Geschäftsidee suchen, die vor allem zu Beginn möglichst geringe Kosten verursacht und mit möglichst geringen Investitionen auskommt.  

Dies begründet sich in zwei Aspekten. So sind zum einen sind die Existenzgründungszuschüsse und die anderen Finanzierungshilfen begrenzt und vor allem Banken zeigen sich bei Firmenkrediten für Existenzgründer zurückhaltend. 

Zum anderen ist das Risiko, in die Schuldenfalle zu geraten, wenn es mit dem Unternehmen doch nicht klappt, sehr groß, wenn Räume mit hohen Mieten angemietet, Personal eingestellt oder teure Anschaffungen im Hinblick auf beispielsweise Büroausstattung, Geräte oder Arbeitsmaterialien getätigt wurden.  

 

3.       Hilfen.  

Viele Neuunternehmen verfügen nicht über das notwendige Wissen, das für eine Unternehmensführung notwendig ist. So gibt es oft Wissenslücken im Hinblick auf beispielsweise die Buchführung, das Steuerrecht, die notwendige Absicherung oder auch das Marketing.  

Sich alles selbst aneignen zu wollen, ist zwar ehrenhaft, allerdings nicht klug. Daher sollte der Unternehmensgründer unbedingt die Hilfen annehmen, die ihm geboten werden.  

Der wichtigste Ansprechpartner in diesem Zusammenhang ist die Bundesagentur für Arbeit, die nicht nur berät und einen Existenzgründerzuschuss gewähren, sondern auch Weiterbildungen, Seminare und Schulungen vermitteln kann.

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eines Unternehmens aus der Arbeitslosigkeit heraus  

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