Die goldenen Regeln für Projektarbeiten

Die goldenen Regeln

für Projektarbeiten 

Ein Projektteam besteht üblicherweise aus einer Reihe von Personen, die aus verschiedenen Bereichen kommen.  

Während bei einem Schulprojekt beispielsweise Schüler aus verschiedenen Klassen oder Kursen und teils unterschiedlichen Jahrgängen zusammenkommen, arbeiten bei einem Projekt in einem Unternehmen Mitarbeiter aus Abteilungen wie dem Einkauf, dem Marketing, dem Rechnungswesen oder der Produktion zusammen.

Dem Projektleiter kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. So ist er nicht nur für das Projekt und dessen Ergebnis verantwortlich, sondern muss auch die beteiligten Personen unter ein Hut bekommen.

Vor allem in einem Unternehmen kann sich dies als recht schwierig erweisen, denn das Wissen und Können des Projektleiters erstreckt sich in aller Regel nicht über sämtliche Abteilungen und zudem ist er nicht der fachliche Vorgesetzte der Projektmitarbeiter und damit letztlich auch nicht weisungsbefugt.  

Umso wichtiger ist es daher, dass der Projektleiter die goldenen Regeln für Projektarbeiten kennt und umsetzt: 

 

•        Motivation.  

Die Motivation und das Überzeugtsein vom Projekterfolg des Projektleiters muss sich auch auf die Projektbeteiligten übertragen. Daher sollte der Projektleiter immer versuchen, die Vorteile herauszustellen, die das Projekt für das Unternehmen oder den Auftraggeber und auch für jeden einzelnen Projektmitarbeiter hat. 

Dabei sollte jeder Projektbeteiligte das Gefühl haben, genauso wichtig zu sein wie alle anderen, aber gleichzeitig verinnerlichen, dass ein Erfolg nur als Team erreicht werden kann. 

 

•        Atmosphäre.  

Eine effektive und aussichtsreiche Projekt- und Teamarbeit kennzeichnet sich durch ein offenes, ehrliches und respektvolles Arbeitklima.  

Das bedeutet, jeder kann und sollte seine eigene Meinung vertreten, gleichzeitig aber auch Gesprächsbereitschaft zeigen. Zudem gehört es zu den Aufgaben des Projektleiters, seine Mitarbeiter über alles Wichtige zum Projekt zu informieren und gleichzeitig Probleme und Konflikte anzusprechen und zu klären.  

Nichts belastet das Arbeitsklima und die Motivation so sehr wie Unzufriedenheit. 

 

•        Verantwortung. 

Jeder Projektmitarbeiter sollte wissen, für welche Aufgaben er zuständig und verantwortlich ist, am besten schon während der Projektplanung. Dadurch kann sich jeder schon von Beginn an einbringen und ist an Entscheidungen beteiligt, was sich positiv auf die Motivation auswirkt.  

Wichtig außerdem, dass der Projektleiter lernt, Aufgaben zu delegieren und seine Mitarbeiter arbeiten lässt, ohne sich ständig einzumischen. Die Aufgabe des Projektleiters besteht in erster Linie in der Koordination.  

Das bedeutet, der Projektleiter sollte immer im Hinterkopf haben, dass sein Team für das Was und er lediglich für das Wie zuständig sind. 

 

•        Lob.  

Respekt und Annerkennung sind zwei wesentliche Motivationsfaktoren. Daher sollte der Projektleiter nicht bis zum Projektende warten, sondern auch zwischendurch immer mal wieder ein Lob aussprechen.  

Dabei ist allerdings wichtig, das Lob direkt an die betreffende Person oder Gruppe zu richten. Anstatt also zu sagen, dass die Aufgabe gut gelöst wurde, sollte der Projektleiter besser anerkennen, dass der Mitarbeiter oder das Team gute Arbeit geleistet hat.

Weiterführendes zum Projektmanagement,
mit Vorlagen und Hilfen:
 

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