6 gute Gründe für eine PMI-Zertifizierung als PMP

6 gute Gründe für eine PMI-Zertifizierung als PMP

 

Das Project Management Institute, kurz PMI, ist ein weltweit tätiger Projektmanagementverband. 1969 in den USA gegründet, ist das PMI heute die mitgliederstärkste Organisation im Bereich Projektmanagement.

Als Entwickler und Herausgeber des PMBOK Guide ist das PMI nicht nur eine Instanz, wenn es um Wissen, Können und Standards im Projektmanagement geht. Auch die Zertifikate, die Projektmanager erwerben können, werden international als Kompetenznachweise anerkannt.

Dabei gibt es verschiedene Zertifizierungen, beispielsweise als Zertifizierter Mitarbeiter im Projektmanagement (CAPM) oder als Spezialist in Bereichen wie Risikomanagement, Programmmanagement oder Terminplanung.

Für einen Projektmanager spielt aber insbesondere die Zertifizierung als Project Management Professional (Projektmanagementexperte), kurz PMP, eine große Rolle. Schließlich weist ihn die erfolgreich abgelegte Prüfung als kompetenten Fachmann aus. Derzeit gibt es weltweit rund 620.000 Projektmanager, die als PMP zertifiziert sind, etwa 12.000 davon sind in Deutschland tätig.

 

Wer als erfahrener Projektleiter mit dem Gedanken spielt, ebenfalls eine Prüfung abzulegen, findet hier 6 gute Gründe für eine PMI-Zertifizierung als PMP:

 

Grund 1: bessere Chancen auf attraktive Positionen

Für viele Unternehmen kommen als Besetzung von verantwortungsvollen Posten in höheren Ebenen ausschließlich Mitarbeiter in Frage, die spezielle Qualifikationen im Projektmanagement vorweisen können.

Nun gibt es zwar Zertifikate von verschiedenen Verbänden und Organisationen, die als Belege für professionelle Kenntnisse im Bereich des Projektmanagements anerkannt sind. Allerdings ist das PMI der weltweit größte Verband.

Folglich sind die Zertifikate des PMI am weitesten verbreitet und genießen zudem ein sehr hohes Ansehen. Dem Projektmanager kann eine als Zertifizierung als PMP deshalb viele Türen öffnen, die mit attraktiven Karrierechancen einhergehen.

 

Grund 2: Aussicht auf ein überdurchschnittliches Einkommen

Damit ein Projektleiter oder Projektmanager die Prüfung, durch die er das Zertifikat als PMP erwirbt, überhaupt ablegen kann, muss er bestimmte Zugangsvoraussetzungen erfüllen.

Das PMI teilt die Prüfungsteilnehmer dazu in zwei Kategorien ein:

·         Kategorie 1 werden Testteilnehmer zugeordnet, die einen Abschluss haben, der einem Baccalaureate Degree entspricht. In Deutschland wäre das ein Hochschuldiplom oder höher. Sie müssen in den vergangenen acht Jahren mindestens drei Jahre Berufserfahrung im Projektmanagement gesammelt haben. Im Rahmen dieser dreijährigen Tätigkeit müssen sie mindestens 4.500 Stunden lang in einer leitenden oder führenden Funktion im Projektmanagement tätig gewesen sein. 

·         In Kategorie 2 werden Testteilnehmer eingeordnet, die keinen Abschluss haben, der einem Baccalaureate Degree gleichgestellt ist. In Deutschland sind das Teilnehmer mit Abitur oder abgeschlossener Berufsausbildung. Sie müssen aus den vergangenen acht Jahren mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Projektmanagement mitbringen. Dabei müssen sie im Rahmen ihrer Tätigkeit mindestens 7.500 Stunden als leitende oder führende Projektmanager gearbeitet haben.

Alle Testteilnehmer müssen außerdem eine projektmanagementspezifische Ausbildung mit einem Umfang von mindestens 35 Stunden vorweisen können.

Die Prüfungsteilnahme ist somit Projektleitern und Projektmanagern vorbehalten, die neben ihrer einschlägigen Ausbildung auch praktische Berufserfahrung haben. Durch das Zertifikat belegen sie ihre umfangreichen Kompetenzen und bauen sie gleichzeitig aus.

Für Arbeitgeber ist das PMP-Zertifikat ein verlässlicher Nachweis dafür, dass sie es mit einem kompetenten, versierten und erfahrenen Fachmann zu tun haben. Um diesen Experten für sich zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden, sind sie deshalb bereit, eine attraktive Vergütung zu vereinbaren. 

 

Grund 3: persönliche Weiterentwicklung

Im Rahmen der Prüfung wird nicht nur vorhandenes Wissen und Können abgefragt. Stattdessen erwirbt der Projektmanager in Vorbereitung auf die Prüfung neues Wissen, aktualisiert seine vorhandenen Kompetenzen und vertieft sie.

Durch den Austausch mit Kollegen kann er neue Impulse für seine Arbeit bekommen und interessante Kontakte für künftige Projekte und Kooperationen knüpfen. Insofern bietet ihm das Zertifikat die Gelegenheit, sowohl beruflich voranzukommen als auch sich persönlich weiterzuentwickeln.

 

Grund 4: Wissen und Können auf aktuellem Stand

Projektmanager mit einem Zertifikat als PMP bleiben in Sachen Kompetenzen stets auf dem Laufenden. Dies liegt zum einen daran, dass das PMI die Prüfungsinhalte regelmäßig aktualisiert und an die aktuellen Entwicklungen anpasst. Zum anderen hat das Zertifikat eine Gültigkeit von drei Jahren.

Um den Status als PMP zu behalten, müssen Projektmanager im Verlauf eines Drei-Jahres-Zyklus mindestens 60 Professional Development Units, kurz PDUs, sammeln. Dabei entspricht eine PDU einer einstündigen Weiterbildung.

Die Weiterbildungen können zertifizierte Projektmanager beispielsweise in Form von Trainings, den Besuch von Fachveranstaltungen und Seminaren oder durch autodidaktische Studien absolvieren.

 

Grund 5: Kompetenzen im internationalen Kontext

Projekte auf internationaler Ebene spielen im Berufsalltag eine zunehmend große Rolle. Um reibungslose Abläufe und eine erfolgreiche Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg zu gewährleisten, ist es hilfreich, eine einheitliche Begrifflichkeit und standarisierte Vorgehensweisen zu verwenden.

Durch die Zertifizierung als PMP ist sichergestellt, dass der Projektmanager über ein umfangreiches Methodenwissen verfügt, das sich als Standard etabliert und in der Praxis bewährt hat. Die internationale Zusammenarbeit wird dadurch deutlich erleichtert.

 

Grund 6: umfassende Einsatzfähigkeit

Insbesondere der PMBOK Guide als Standardwerk im Projektmanagement legt den Fokus auf Prozesse. Die Grundidee dahinter ist, dass bei der Umsetzung eines Projekts viele verschiedene Prozesse ablaufen, ineinandergreifen und zusammenspielen.

Daher wird das gesammelte Methodenwissen mithilfe von Prozessen strukturiert und in Standards übertragen. Gleichzeitig werden die Methoden und Begrifflichkeiten so beschrieben, dass sie bei Projekten in verschiedensten Bereichen und unabhängig von Branchen, Organisationen oder Unternehmensstrukturen angewendet werden können.

Damit wird die Basis für Projektteams geschaffen, deren Mitglieder aus unterschiedlichen Fachrichtungen kommen. Für den Projektmanager bedeutet das, dass er nicht auf einen Fachbereich festgelegt ist, sondern auch in anderen Bereichen aktiv werden kann.

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