Projekt Ehe: Tipps zum Kauf von Trauringen

Projekt Ehe: Tipps zum Kauf von Trauringen

 

Auch wenn ein Blick auf die Scheidungsquote nicht unbedingt Mut macht, dass der Bund fürs Leben tatsächlich ein Leben lang hält, so wagen erfreulicherweise doch viele das Projekt Ehe. Als äußeres Zeichen der Verbundenheit gehören dann auch die Trauringe dazu.

Ein Trauring ist ein besonderes Schmuckstück, das eine tiefe Bedeutung für die Trägerin oder den Träger hat und zeitlebens mit vielen Erinnerungen verbunden bleibt. Nun ist die Auswahl an Trauringen jedoch riesig und so ist es mitunter gar nicht einfach, sich für ein Modell zu entscheiden.

Damit es ein wenig leichter wird und schon einmal ein Punkt auf dem Weg zum Projekt Ehe ruhigen Gewissens abgehakt werden kann, verrät die folgende Übersicht einige wichtige Tipps zum Kauf von Trauringen:

 

Genügend Zeit einplanen.

Ein Ehering wird im Idealfall bis zum Lebensende jeden Tag getragen. Deshalb sollten sich die künftigen Eheleute ausreichend Zeit nehmen, um die für sie perfekten Trauringe zu finden. Je mehr Zeit bleibt, desto entspannter können sie die Suche angehen und desto geringer ist die Gefahr, dass sich die Trauringe schon nach kurzer Zeit als teure Fehlgriffe erweisen.

Hinzu kommt, dass Trauringe meist individuell angefertigt werden. So sehen die künftigen Eheleute zunächst nur Muster. Ist die Entscheidung gefallen, werden die eigentlichen Trauringe eigens angefertigt, angepasst und oft auch mit einer kleinen Gravur versehen.

Auch dies nimmt etwas Zeit in Anspruch, vor allem wenn dann doch noch Änderungen notwendig werden sollten. Als Faustregel gilt daher, dass die künftigen Eheleute etwa drei Monate vor dem Start des Projekts Ehe damit beginnen sollten, das Thema Trauringe anzugehen.

 

Material, Design und Form aussuchen.

Trauringe gibt es in allen nur erdenklichen Formen und Varianten. Die künftigen Eheleute sind deshalb gut beraten, wenn sie zunächst die grundlegenden Kriterien festlegen. Dadurch fallen viele Modelle automatisch weg und die Auswahl wird wesentlich einfacher. Dabei gibt es im Zusammenhang mit Trauringen drei grundlegende Kriterien:

1.       Das Material:

Der klassische Ehering ist aus Gold gefertigt, wobei hier Gelb-, Weiß- und Rotgold zur Auswahl stehen. Ebenfalls klassisch und zeitlos, gleichzeitig aber kostengünstiger als Gold sind Trauringe aus Silber. Trauringe aus Platin sind besonders edel und bestechen durch ihren hellen Glanz. Platin liegt preislich jedoch höher als Gold.

Günstiger als Platin, optisch aber durchaus vergleichbar und zudem robuster als Gold sind Trauringe aus Palladium. Ebenfalls sehr robust und vom Aussehen her ähnlich wie Silber sind Trauringe aus Titan. Auf welches Material die Wahl fällt, ist eine Frage des Geschmacks und auch des Budgets.

Das Material beeinflusst den Stil eines Traurings, aber jedes Metall hat auch seine eigenen Vorzüge. Zudem ist es selbstverständlich möglich, mehrere Materialien miteinander zu kombinieren.

2.       Die Textur:

Trauringe gibt es in matt und in glänzend und mit einer glatten oder einer strukturierten Oberfläche. Daneben gibt es auch Trauringe, die verschiedene Texturen miteinander kombinieren, etwa einen matten Streifen in der Mitte und glänzende Randbereiche.

Die Zeit hinterlässt allerdings auch auf einem Ring ihre Spuren. So werden glänzende Flächen matter, während matte Flächen zunehmend glänzen. Ein Juwelier kann einen Trauring aber problemlos aufarbeiten und wieder ihm seine ursprüngliche Optik wiedergeben.

3.       Das Design:

Im Laufe der Jahre ändern sich die Moden und die Stile, neue Trends kommen auf und mitunter erlebt auch der eigene Geschmack einen Wandel. Die meisten Paare entscheiden sich deshalb für ein eher schlichtes und vor allem zeitloses Design, das Modetrends überdauert.

Ein außergewöhnliches Design birgt zudem immer ein wenig die Gefahr, dass sich das Paar recht schnell daran satt sieht. Möchte ein Paar aber bewusst unkonventionelle Trauringe, wird es sich wahrscheinlich an einen Goldschmied oder einen Schmuckdesigner wenden müssen.

Juweliere und Online-Shops beschränken sich nämlich meist auf eher klassische Modelle. Kein Problem hingegen ist es, ein schlichtes Modell mit einer schönen Gravur oder Edelsteinen zu personalisieren.

 

Die Auswahl gemeinsam treffen.

Manchmal möchte sich ein Partner überraschen lassen und bittet seinen Partner darum, die Eheringe alleine auszusuchen. Mitunter trifft ein Partner schon einmal eine Vorauswahl, so dass für die endgültige Entscheidung nur noch eine überschaubare Anzahl an Modellen vorhanden ist. Grundsätzlich gilt aber, dass beide Partner ihre Trauringe gemeinsam aussuchen sollten.

Schließlich sollen beide Freude an den Schmuckstücken haben und sie gerne tragen. Dabei steht aber nirgends geschrieben, dass beide Trauringe gleich aussehen müssen. Trauringe für Frauen sind meist etwas schmaler, filigraner und oft mit einem oder mehreren Edelsteinen verziert. Trauringe für Männer wiederum sind etwas breiter und insgesamt eher schlichter.

Meistens entscheiden sich Paare für Ringe, die ein verbindendes, gemeinsames Element haben. Dies kann das Material, die Farbe, das Muster oder ein persönliches Symbol sein. Wenn es dem eigenen Geschmack entspricht, kann sich ein Paar aber auch komplett unterschiedliche Ringe aussuchen.

Schließlich sind es ihre Trauringe, die für sie selbst eine Bedeutung haben und nicht nur getragen werden, um den anderen zu zeigen, dass die beiden miteinander verheiratet sind.

 

Auf einen guten Sitz achten.

In den USA und in der Schweiz wird der Ehering an der linken Hand getragen, denn diese Hand ist dem Herzen näher. Hierzulande findet der Ehering seinen Platz am Ringfinger der rechten Hand. Zumindest bei denjenigen, die Rechtshänder sind, ist der Ehering somit an der Arbeitshand.

Wichtig ist deshalb, dass der Ring gut sitzt und bei den alltäglichen Handgriffen nicht stört. Um einen guten Sitz zu gewährleisten, ist zunächst einmal die Ringgröße von Bedeutung. Die Ringgröße wird durch Messen ermittelt. Sinnvoll dabei ist aber, die ermittelte Größe mehrfach zu kontrollieren, denn je nach Temperatur und vorausgegangenen Tätigkeiten kann der Umfang der Finger variieren.

Generell gilt, dass die Ringgröße ermittelt werden sollte, wenn die Hände warm sind. Kälte führt nämlich dazu, dass sich das Gewebe zusammenzieht und die Finger deshalb schmaler sind.

Daneben spielen die Form und die Breite des Rings eine Rolle. Ein schmaler und flacher Ring macht sich bei den üblichen Handbewegungen und Arbeiten weniger bemerkbar als ein breiter Ring mit einer eckigen Form. Letztlich hilft hier aber nur Ausprobieren.

 

Vorher zur Probe tragen.

Sind die richtigen Trauringe gefunden, können sie bestellt werden. Ratsam ist dann, die Ringe ein paar Tage vor der Trauung zur Probe zu tragen. Auf diese Weise kann ermittelt werden, ob die Ringe auch tatsächlich passen und gut sitzen. Schließlich wäre es sehr schade, wenn sich ein Trauring während der Zeremonie einfach nicht anstecken lassen will.

Zum Ausprobieren können die Trauringe ruhig eine Stunde lang getragen und währenddessen die üblichen Handgriffe getätigt werden. Sollte sich herausstellen, dass ein Ring zu weit oder zu eng ist, bleibt noch genug Zeit, um ihn entsprechend ändern zu lassen.

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