Projektarbeiten Berufsakademie

Die Projektarbeiten an der Berufsakademie 

Die Berufsakademie ist per Definition die vierte Stufe der Ausbildung, nach der Grundschule, Mittelschule und Oberstufe. Zu diesem „Typ“ von Ausbildung wird auch das Studium gezählt. Um sich mit einer Ausbildung an einer Berufsakademie auszubilden, braucht man mindestens die Fachhochschulreife.  

Einige Berufsakademien verlangen sogar die Hochschulreife. Erreichen kann man das, in Deutschland auf den verschiedensten Wegen. Anders als ein Studium wird an einer Berufsakademie nicht nur „theoretisch“ unterrichtet, sondern auch Praktisch in einer Projektarbeit.  

Denn um an einer Berufsakademie aufgenommen zu werden, braucht man zusätzlich einen Arbeits- bzw. einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb, in dem man während der Ausbildung arbeitet. Damit der Projektplan „Berufsakademie“ auch klappt, müssen nicht nur die Auszubildenden gewisse Voraussetzungen erfüllen! Auch an die Ausbildungsbetriebe werden Anforderungen gestellt.

 

Projektplanung im Semester

Hat man zum Beispiel bei der Projektplanung einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb gefunden, den die Berufsakademie nicht anerkennt, dann kann es passieren, dass man nicht zur Akademie zugelassen wird und die ganze Projektarbeit platzt.

Der Leistungserfolg in dem Studium an der Berufsakademie wird mit Punkten, so genannten „Credit Points“ gemessen. Insgesamt ist diese Form der Ausbildung auch sehr planungsintensiv.  

Denn man arbeitet und lernt gleichzeitig. Nach zwei Jahren wird eine Zwischenprüfung gemacht. Grundsätzlich gilt, dass man in dieser Ausbildungsform, kein Semester wiederholen kann. Hat man eine Klausur völlig versemmelt, gibt es aber die Möglichkeit, diese nachzuschreiben.

 

Berufsakademie Ausbildungsform 

Trotzdem gilt, dass man in jedem Fach und jedem „Theorie-Modul“ mindestens die Jahresnote „Ausreichend“ erreichen muss. Gibt es keine Chance mit einer schriftlichen oder mündlichen Nachprüfung auf diese Zensur zu kommen, dann wird man von der Berufsakademie exmatrikuliert.  

Das bedeutet auch, dass man gleichzeitig von seinem Ausbildungsbetrieb gekündigt wird. Für die Auszubildenden bedeutet es, dass man sich deshalb über die insgesamt 6 Semester, jeden Tag sehr genau in einem Projektplan aufschreiben muss. Denn wie kaum eine andere Ausbildungsform, verzeiht diese eben keine Fehler oder Ausfälle. 

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